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26. März 2021 | Handelsverband NRW Aachen-Düren-Köln

Sehr geehrte Damen und Herren,

seit der Veröffentlichung der neuen Coronaschutzverordnung am Freitag gab es vielfältige Veränderungen und auch Irritationen. Im Gegensatz zu den bisherigen Verordnungen spielt diesmal die örtliche Inzidenz der Kreise und kreisfreien Städte eine übergeordnete Rolle. Diese neue Sichtweise musste erst einmal von den Kommunen, wie auch von uns analysiert werden. Grundlage für die örtliche Inzidenz ist demnach ausschließlich die tägliche Bekanntmachung des Ministeriums.

Am Freitagabend war dann auch schlussendlich klar, in welchen Kreisen und kreisfreien Städten die Notbremse gezogen werden muss. In unserem Verbandsgebiet sind das die Stadt Köln, der Rhein-Erftkreis, der Kreis Düren und die Städteregion Aachen. Die Coronaschutzverordnung gibt aber auch die Möglichkeit, die Notbremse auszusetzen, wenn ein negativer Schnelltest beim Besuch eines Geschäftes vorgelegt wird. Dies setzt voraus, dass die Kommune über eine ausreichende Testkapazität verfügt.


Bereits am Freitag machte der Rhein-Erftkreis hiervon Gebrauch. Am Samstag Nachmittag informierte auch die Städteregion die einzelnen Mitglieds-Kommunen, dass man hierzu eine Allgemeinverfügung erlassen hätte. Der Kreis Düren kündigte ebenfalls in einer Pressemitteilung heute an, dass man diesen Weg ebenfalls gehen wolle. Dies bedeutet, dass in all diesen Kreisen ab morgen, Montag dem 29. März 2021 "click and meet" unter der Vorlage eines negativen Coronatests erlaubt sein werden.

Die Stadt Köln hingegen geht diesen Weg nicht. In Köln wird ab morgen wieder nur "click and collect" möglich sein. Auch ein langes Gespräch mit der Verwaltungsspitze am Wochenende hat leider nicht zu einem Umdenken geführt. 

Egal, in welcher Stadt oder in welchem Kreis Sie ihr Geschäft betreiben - ich  wünsche Ihnen weiterhin viel Mut und Kraft, mit den neuerlichen Einschränkungen zurechtzukommen.


Ihr Jörg Hamel


Diese Woche im Digitalsnack
Das wichtige Thema Marketing spielt eine immer größere Rolle. Auch hier kann die Digitalisierung unterstützen und für zielgerichtete Werbung hilfreich sein. Im Digitalsnack diese Woche geht es darum zu erfahren, wie man standortbezogenes Produkt-Marketing über YouTube, Google, Facebook und Instagram vollautomatisieren kann. 
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Beschlüsse des Corona-Gipfels: Handel kritisiert Corona-Politik und fordert Öffnung der Geschäfte
Mit scharfer Kritik reagiert der Handelsverband Deutschland (HDE) auf den erneut faktisch verlängerten Lockdown für den Einzelhandel. Nach wie vor konzentriere sich die Corona-Politik ausschließlich auf die Inzidenzen und honoriere nicht ausreichend, dass die Ansteckungsgefahren im Einzelhandel auch von Experten als niedrig beurteilt werden. Nach einer aktuellen HDE-Umfrage vom vergangenen Wochenende sehen sich nach fast 100 Tagen Lockdown 54 Prozent der Bekleidungshändler in Insolvenzgefahr.

Quelle: HDE



Überbrückungshilfe III: Keine Umsatzsteuer für Kleiderspenden
Modehändler müssen auf gespendete Ware aus der vergangenen Wintersaison keine Umsatzsteuer bezahlen. Als Teil der Überbrückungshilfe III sollen Händler die Kosten für unverkäufliche Saisonware bei den Fixkosten geltend machen und so zu 90 Prozent erstattet bekommen, teilte Antje Tillmann, Sprecherin der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag für Finanzen, mit. Wird die Ware für wohltätige Zwecke gespendet, können sie bei den Fixkosten zu 100 Prozent berücksichtigt werden. Auch die Tagesschau berichtete.

Quelle: FashionUnited



Zahlen-Update: Mehr Onlineshopper geben 2020 mehr aus
Dass bislang vor allem der Onlinehandel von diesem verrückten Corona-Jahr profitieren konnte, ist längst in aller Munde. Der IFH Blog fasst deshalb die Zahlen zu Wachstum, Shoppern und Onlineausgaben noch einmal für Sie zusammen. Woher kommt das Wachstum genau? Die Zahlen der HDE Online-Monitor-News im Januar veranschaulichen deutlich: Immer mehr Konsument:innen kaufen online ein und die Warenkörbe sind deutlich gewachsen.

Quelle: IfH, HDE



LAG Düsseldorf: Kurzarbeit Null kürzt auch den Urlaub
Kurzarbeit kürzt nicht nur die Arbeitszeit, sondern auch den Urlaubsanspruch von Betroffenen. Das Landesarbeitsgericht Düsseldorf hat die Klage einer Arbeitnehmerin abgewiesen, die wegen der Corona-Pandemie in Kurzarbeit war. Die Frau (eine Teilzeitbeschäftigte in Drei-Tage-Woche) hatte wegen der Corona-bedingten Kurzarbeit im vergangenen Jahr drei Monate lang nicht gearbeitet. Sie bestand allerdings auf den vollen Urlaubsanspruch. Die Mitarbeiterin argumentierte, dass die Kurzarbeit nicht auf Wunsch des Arbeitnehmers erfolgte, sondern im Interesse des Arbeitgebers. Deshalb sei es keine Freizeit. Das LAG Düsseldorf wies die Klage ab. Der Jahresurlaub 2020 stehe ihr nur anteilig im gekürzten Umfang zu, so die Richter. Der Erholungsurlaub bezwecke, wie der Name sagt, sich zu erholen. Dies setze aber eine Tätigkeit voraus.

Quelle: LAG Düsseldorf



Wie sich das Einkaufsverhalten im ersten Pandemie-Jahr verändert hat
Ein Jahr Corona-Krise hat das Einkaufsverhalten der deutschen Konsumenten verändert: Durch wiederkehrende Lockdowns, vermehrtes Homeoffice und Social Distancing hat sich in Deutschland eine neue Form des Wohlfühlkonsums durchgesetzt. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Auswertung der Suchanfragen auf dem Online-Marktplatz Ebay, die das Vermarktungsunternehmen Ebay Ads vorgenommen hat. Der Vergleich der Corona-Monate Dezember 2020 bis Februar 2021 mit dem gleichen Zeitraum vor der Pandemie 2019/2020 belegt, dass es sich die Deutschen im Corona-Jahr besonders gut gehen lassen wollen: Im Trend liegen sämtliche Produkte, die zum Wohlbefinden im eigenen Zuhause beitragen.

Quelle: handelsjournal

NRW-Einzelhändler steigerten Umsätze im Dezember um 1,9 Prozent
Die Umsätze im nordrhein-westfälischen Einzelhandel waren im Dezember 2020 real, also unter Berücksichtigung der Preisentwicklung, um 1,9 Prozent höher als im Dezember 2019. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, stiegen die Umsätze nominal um 3,1 Prozent. Die Umsatzentwicklung fiel allerdings je nach Branche sehr unterschiedlich aus.

Quelle: IT.NRW

Vitale Innenstädte 2020: Deep Dive der Studienergebnisse
Anfang Februar hat das IfH mit der Studie „Vitale Innenstädte" gezeigt, wie es übergeordnet um die deutschen Innenstädte bestellt ist. Doch wie fallen die Ergebnisse auf lokaler Ebene aus? Einen Monat später erfolgt ein Resümee zum Medienecho, zur Studie und einen Überblick zur regionalen Berichterstattung der Stadtergebnisse.

Quelle: IfH


Online-Workshop: PV-Pflicht: Mieterstrom oder Eigenverbrauch?
Im Auftakt-Workshop gab es einen Überblick über die Photovoltaik-Pflichten für Einzelhändler. In der Folgeveranstaltung am 01.04.2021 von 8:30 Uhr bis 10:00 Uhr geht es um die konkrete Fragestellung: Lohnt es sich für Handelsunternehmen Mieterstromkonzepte umzusetzen oder ist der Eigenverbrauch des selbst erzeugten Solarstroms wirtschaftlich sinnvoller?

Quelle: Klimaschutzoffensive des Handels

Einladung zum Webinar: Branchenmix neu denken – Corona als Beschleuniger des Strukturwandels in den Innenstädten
Der Strukturwandel der Innenstädte hat sich in der Pandemie beschleunigt und wirft für den Handel existenzielle Fragen auf: Wo stehen wir heute, was sind die Learnings der Corona-Pandemie? Wie können wir unsere Innenstädte grundlegend neu denken und neue Leitbilder entwerfen? Welche Standorttypen und Branchen sind die Gewinner, wer sind die Verlierer? Wie gehen wir mit einem „Overstoring“ um und wie findet man geeignete Umnutzungen? Welche Implikationen ergeben sich für den Immobilienmarkt der Innenstadt? Wie sehen funktionierende Mixed-Use-Lösungen aus?

Die Experten der BBE und IPH möchten Ihnen Orientierung und Handlungsmöglichkeiten in unsicheren Zeiten geben. Daher laden sie ein, gemeinsam am 31. März 2021 ab 10 Uhr in einem Webinar die Perspektiven der Innenstädte zu diskutieren und anschließend individuelle Lösungswege aufzuzeigen.

Quelle: BBE

Vorteil von Fachmarkt-Centern
Das vergangene Jahr hat den Optimismus von Centermanager:innen in Bezug auf ihre Umsatzerwartungen getrübt und Besserung ist nur entfernt in Sicht. Die Einschätzungen für Fachmarkt-Center sind dabei etwas positiver als für Shopping-Center. Größere Mietanteile von LEH und Drogerie, gute Erreichbarkeit und kostenlose Parkplätze sind in der Pandemie wichtige Vorteile, so das kostenlose Whitepaper Centermanagement im Fokus von EHI und dem GCSP.

Quelle: EHI, GCSP

eStrategy Magazin „12 Monate Corona und einige Lehren daraus"
Die neue Ausgabe des eStrategy-Magazins ist mit dem Leitthema „12 Monate Corona und einige Lehren daraus" erschienen. IfH-Geschäftsführer Dr. Kai Hudetz hat darin einen Beitrag zum New Normal als Chance für den Handel geschrieben. Der Beitrag und das gesamte Magazin stehen zum kostenlosen Download zur Verfügung.

Quelle: IfH, www.estrategy-magazin.de

KI im Handel: Automatisierung in der Sortimentsüberarbeitung
Im Blog handel 4.0 des HDE geht es im „Deep Dive Künstliche Intelligenz" diese Woche um die Automatisierung in der Sortimentsüberarbeitung. Obwohl die Überwachung und Überarbeitung des Sortiments zentrale Aspekte der Warenwirtschaft im Handel darstellen, arbeiten viele Händler*innen nur mit dedizierten Sortimentsüberarbeitungen. Diese finden nur in größeren Zeitintervallen von 2-3 Jahren statt und umfassen die ganzheitliche Überprüfung des Sortiments bzw. einer Warengruppe.

Quelle: handel 4.0/HDE



Digitalisierung pusht Nachhaltigkeit
Parallel zur aktuellen dynamischen Digitalisierung besitzt das Thema Nachhaltigkeit im Handel große Relevanz. Dabei werden mit Hilfe der Digitalisierung viele neue Möglichkeiten für nachhaltige Prozesse und deren Monitoring geschaffen. Sustainable und smart stellen keinen Widerspruch dar, die Prozesse gehen Hand in Hand. Die Praxisbeispiele aus dem kostenlosen Whitepaper von EHI und Microsoft weisen den Weg zu Sustainable Smart Stores.

Quelle: EHI, Microsoft



Ausgezeichnete Leistungen
Smarte Produktsuche, semantische digitale Zwillinge, Performance Marketing und Algorithmen für eine verbesserte Lagerhaltung standen im Fokus der Projekte der Gewinner:innen des Wissenschaftspreises 2021 von EHI-Stiftung und GS1 Germany. Wer das Rennen in den Kategorien Startup, Lehrstuhlprojekt, Dissertation und Masterarbeit gemacht hat, und mehr zu den prämierten Projekten verraten wir...

Quelle: GS1 Germany, EHI-Stiftung



Wie entstehen gute Ideen und Innovationen?
Wenn sich unterschiedliche Disziplinen und Kulturen treffen, entsteht ein riesiges Potenzial für neue und innovative Ideen – das ist der Medici-Effekt. Wie das eigene Unternehmen vom Medici-Effekt profitieren kann, erfahren Sie im neuen Blogbeitrag des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Handel.



Einstieg in Click & Collect und Click & Meet
Click & Collect ist für viele Händler:innen die einzige Möglichkeit, Umsatz zu generieren. Was gibt es dabei zu beachten und welche Vor- und Nachteile gibt es? Am 31. März 2021, um 10:30 Uhr gibt das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Handel Antworten auf diese Fragen und zeigt, wie sich die Verkaufsverfahren ganz einfach umsetzen lassen. Jetzt anmelden!



Weiterbildung als Benefit
Unternehmen, die ihre MitarbeiterInnen auch in der jetzigen Situation weiterbilden, stärken nicht nur ihre langfristige Wettbewerbsfähigkeit, sondern senden auch ein positives Signal an ihre MitarbeiterInnen. Denn sie zeigen damit, dass sie diese trotz Krise halten und in ihre Zukunft investieren möchten. Je besser die MitarbeiterInnen auf neue Entwicklungen und Herausforderungen vorbereitet sind, umso dynamischer kann der Aufschwung werden.

Folgende (Web)-Seminare haben wir für Sie im Programm:

14. - 15. Juni 2021
"2-tägiges Führungskräfte-Training"
Gestern Kollege - heute Chef - Vom Mitarbeiter zum Vorsetzten



Veranstaltungskalender - Terminhinweise



Weiterbildung - Investition in die Zukunft
Der Handelsverband NRW Aachen-Düren-Köln e.V. und die Gesellschaft für Berufsförderung e.V. bieten Ihnen und Ihren Mitarbeitern passgenaue Angebote zur beruflichen Weiterbildung, damit Ihr Unternehmen für die Herausforderungen der Zukunft gut aufgestellt ist!

Erfahrene Dozenten verbinden Theorie und Praxis, um Ihre Mitarbeiter und Ihr Unternehmen nachhaltig auf aktuelle und künftige Herausforderungen vorzubereiten. Branchenübergreifende Teilnehmergruppen erlauben einen „Blick über den Tellerrand“ und erweitern Ihr Netzwerk. Unterricht in modern ausgestatteten Seminarräumen. Auf Wunsch können wir Ihnen auch Inhouse Seminare anbieten. Inhouse-Schulungen stellen eine gute Alternative zu externen Fortbildungen und Seminaren dar, wenn eine Weiterbildung nicht nur für einzelne Beschäftigte, sondern für größere Teile der Belegschaft sinnvoll und gewünscht ist. Der größte Vorteil einer betriebsinternen Veranstaltung ist, dass ihre Inhalte optimal auf den individuellen Bedarf zugeschnitten sind und sich am aktuellen Kenntnisstand der Teilnehmer orientieren. Praxisbeispiele und Fragen können vor dem Hintergrund des konkreten Arbeitsumfeldes erörtert werden, wodurch die anschließende Übertragung der Lerninhalte auf die berufliche Realität leichter gelingt.

Wir übernehmen die komplette Planung und Organisation und bieten Ihnen maßgeschneiderte Lösungen.

Wenn Sie diese E-Mail (an: unknown@noemail.com) nicht mehr empfangen möchten, können Sie diese hier kostenlos abbestellen.

 

Handelsverband Nordrhein-Westfalen Aachen-Düren-Köln e.V.
Geschäftsführer: Dipl.-Vw. Jörg Hamel
An Lyskirchen 14
50676 Köln
Deutschland

Tel: 0221/208040 | Fax: 0221/2080440
kontakt@ehdv.de
www.ehdv.de
Register: Eintragung im Vereinsregister: Amtsgericht Köln Registernummer: VR 5486

Geschäftsstelle Aachen |Theaterstrasse 65 | 52062 Aachen | Tel: 0241/93688960 | Fax: 0241/29906 |
Vorstandvorsitzender: Gerd-Kurt Schwieren; Geschäftsführer: Dipl.-Vw. Jörg Hamel | Vereinsregister AG Köln VR 5486 |
Redaktion: Dipl.-Vw. Jörg Hamel | Tel.: 0221/208040 | Fax 0221/2080440 | E-Mail: joerg.hamel@ehdv.de.
Handelsverband Nordrhein-Westfalen (HV NRW) | Kaiserstraße 42a | 40479 Düsseldorf | Tel.: 0211/498060 | Fax: 0211/4980620 |
E-Mail: info@hv-nrw.de | Präsident: Michael Radau; Hauptgeschäftsführer: Dr. Peter Achten | Vereinsregister AG Düsseldorf VR 3200 |
Redaktion: Carina Peretzke | Tel.: 0211/4980625 | Fax 0211/4980620 | E-Mail: peretzke@hv-nrw.de.
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